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Herren I: Homberger HC – TV Jahn Neuhof 21:29 (8:14)

12.12.19 (Herren, Spielbericht)

Für den gemeinsamen „Last Ride of the Year“ machte sich am vergangenen Samstag unsere 1. Mannschaft auf den Weg ins harmonische Homberg (Efze)! Die Zeichen bei der Abfahrt standen gut, denn die Mannschaftsverantwortlichen Ellenbrand und Eisenstein (E&E) konnten neben 3 Comebackern auch einen Debütanten zur Abfahrt begrüßen! (s. Bild)

Manuel Betz, der aktuell noch bei der A-Jugend sein Unwesen treibt, stieß kurzfristig dazu und konnte sich gleich mehrmals auszeichnen. Elmar Müller im Tor (gebrochener Daumen) und Rückraum-Talent Felix Möller (Langzeitverletzung Gluteus Maximus) kehrten zurück in den Kader. Der Dritte im Bunde der Rückkehrer war unser Alexander Marcus in seiner neuen Funktion als 7-Meter-Trainer!

Nachdem die 1-stündige Fahrt absolviert war, begaben sich die meisten Neuhofer zum Warmmachen in die Halle während sich unser Tormann-Duo erst mal zu einem Kaffee ins Homberger Bistro setzte. Der Homberger Kaffee ist spätestens seit letzter Saison, wo man knapp mit einem Tor unterlag, für seine erquickende Wirkung bekannt. Auch deshalb wunderten sich unsere Keeper, dass die nette Bistro-Dame ihnen den Zaubertrank ohne Diskussion und für einen Spott-Preis von 1,-€ pro Tasse ausschenkte! Fair Play auf höchstem Niveau!

Dass im Vorlauf der Partie wohl nicht genug Koffein geflossen ist, machte sich in der Anfangsphase des Spiels mehr als bemerkbar. Ein „vorsichtiges Abtasten“ der beiden Parteien hatte einen Zwischenstand von 3:3 nach 15 Minuten zur Folge. Bemerkenswert jedoch: Dank der hervorragenden Einstellung durch unseren 7m-Coach Alex M. und vermutlich auch den Homberger Kaffee, konnte Elmar Müller in diesem Zeitraum bei allen 7-Metern den Kasten dicht halten.

Nach der zähen Anfangsviertelstunde sollte dann so langsam etwas Schwung in die Partie kommen. Der vorhandene Wille machte sich bei einem 7-Meter deutlich, als Kapitän Ellenbrand nach letzten Anweisungen durch Coach Marcus zum Punkt schritt. Eine kleine Anmerkung unseres Torhüters Tim Eisenstein, dem man den Kaffee ebenfalls sichtlich anmerkte, lautete wie folgt: „Der 7-Meter wird jetzt furchtbar fest, aber gleichzeitig unglaublich unplatziert geworfen!“ – Er sollte Recht behalten.

Mit immenser Manneskraft traf der Ball auf halber Höhe den Unterarm des gegnerischen Tormanns, änderte aber bezeichnender Weise seine Flugbahn nur geringfügig und schlug im Netz ein. 8:5 für den TVN!

Nach diesem Dosenöffner konnten die Mannen vom Opperzer Berg ihre Führung zu einem 14:8 ausbauen bevor das souveräne Schiedsrichtergespann zum Pausentee (oder Kaffee) bat.

Eine weitestgehend durchwachsene Leistung sollte in der zweiten Hälfte vergessen gemacht werden und vor allem die Defensive, laut Manz, endlich aufmerksamer arbeiten. Dass dies nicht die einfachste Aufgabe sein würde, manifestierte sich darin, dass Winfried Schmitt den zweiten Durchgang mit einem kräftigen „Wasser – Marsch!“-Schlachtruf eröffnete, der für gewöhnlich erst das Duschen nach dem Spiel einleitet.

Und so ging es etwas irritiert in den zweiten Durchgang, in dem die Neuhofer ihren Vorsprung zunächst auf 18:10 ausbauten (36. Minute). Doch diese vermeintlich komfortable Führung ließ keine Sicherheit ins eigene Spiel einkehren. Weiterhin erlaubte man in der Defensive einige einfache Treffer, während man sich im Angriff zunehmend von der harten Spielweise der Gastgeber einlullen lies.

Die Homberger rochen ihre Chance und nutzten die Hektik in der Neuhofer Mannschaft aus und kämpften sich zwischenzeitlich auf ein 19:24 heran (52. Minute). Christoph Temburg, der auf der Bank pausierte, forderte unterdessen ein paar Spieler auf dem Feld, die „sich nicht anstellten wie die ersten Menschen.“

Dies nahm sich Kapitän Ellenbrand dann auch bei seinem fünften Strafwurf des Abends zu Herzen, den er, wie angeordnet, mit dezentem Nachdruck ins Tor beförderte. Seine Quote von 100% befand auch 7-Meter-Coach Alexander Marcus für in Ordnung: „Jetzt hammwas, das war einfach krass superschön, wie er die Dinge heute reingewemmst hat!“, lautete das Fazit des sichtlich gerührten Rückkehrers.

Seine Forderung von zuvor sah Temburg jedoch noch nicht als erfüllt an und wechselte sich kurzerhand selbst ein. In gewohnt klitschiger Manier setzte er sich am Ende nochmal durch, erzielte die letzten zwei Treffer des Abends und stellte den Endstand von 29:21 her.

Unter dem Strich war es eine durchwachsene Leistung, mit der Coach Manz sich zunächst noch anfreunden musste aber dann erkannte, dass es alles in allem ein deutlicher Sieg war.

Ungewohnt früh heißt es nun Winterpause genießen, ehe es im neuen Jahr mit einem Nachholspiel gegen Werra WHO weiter geht.

Wir hoffen, euch noch vor Silvester ein allumfassendes Hinrunden-Fazit präsentieren zu können, bei dem unter anderem auch die Statistiken unseres Betreuer-Gurus Jürgen Schäfer analysiert werden sollen. Freut euch außerdem über eine knallharte Analyse der Kegel-Leistung bei der anstehenden Weihnachtsfeier hier bei #ezhg !

Es spielten:
T. Eisenstein (Tor), E. Müller (Tor),  L. Benkner (3), J. Manz (6), S. Ellenbrand (6/5), J. Enders (1), D. Händler (1), C. Temburg (3), M. André (3), F. Möller (1), W. Schmitt, A. Remmert (3), M. Betz (2)

Die Verantwortlichen präsentieren 3 Rückkehrer und einen Debütanten (hinten von links: Kapitän Ellenbrand, Debütant Manuel Betz, Elmar Müller, Felix Möller, Co-Kapitän Eisenstein; vorne Schneidersitz: 7-Meter-Coach Alexander Marcus)

(T.E.)